About: Forum is an academic journal published by Amsterdam University Press. The journal publishes majorly in the area(s): Medicine & Computer science. It has an ISSN identifier of 0779-7397. Over the lifetime, 174 publications have been published receiving 37 citations. The journal is also known as: Forum+.
TL;DR: The COVID-19-Pandemie in Deutschland as discussed by the authors showed negative effects of COVID on the rechtzeitige diagnosis of Krebs and Krebsbehandlung.
Abstract: Eine zunehmende Zahl von internationalen Studien zeigt, dass die COVID-19-Pandemie schwerwiegende negative Auswirkungen auf die rechtzeitige Diagnose von Krebs und auf die Krebsbehandlung hat. Ziel der Arbeit war die quantitative und qualitative Auswertung der Kapazitäten deutscher onkologischer Spitzenzentren (Comprehensive Cancer Centers, CCCs) in verschiedenen Bereichen der komplexen onkologischen Versorgung im Zeitraum März 2020 bis Juni 2022. Unter 18 CCCs in Deutschland erfolgte zwischen März 2020 und Juni 2022 eine prospektive regelmäßige Panelerhebung. Die COVID-19-Pandemie hat in den ersten beiden Jahren das onkologische Versorgungssystem in Deutschland substanziell beeinträchtigt. Anhaltende Einschränkungen der Versorgung in den CCCs betrafen in erster Linie die Nachsorge (−21 %) und die Psychoonkologie (−12 %), aber auch Tumoroperationen (−9 %). Deutliche Funktions- und Kapazitätseinschränkungen fanden sich ebenso in allen weiteren Bereichen der multidisziplinären onkologischen Betreuung. Die Studie dokumentiert die eingeschränkte onkologische Versorgung der Bevölkerung während der COVID-19-Pandemie. Die Auswirkungen lassen sich noch nicht vollumfänglich darstellen. Dennoch müssen (jetzt) Strategien zur Vermeidung solcher Einschränkungen entwickelt werden.
TL;DR: The Palliativversorgung in Pandemiezeiten as mentioned in this paper liefert Empfehlungen zur Kontrolle der Symptome Luftnot, Unruhe und Angst and bietet Konzepte, wie die Kommunikation mit Patienten und Angehörigen trotz der pandemiebedingten Einschränkungen gelingen kann.
Abstract: Die Palliativversorgung kann in der „severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2“(SARS-CoV-2)-Pandemie mit ihrem Fachwissen, ihren Fähigkeiten und Haltungen sowohl zur Therapiezielfindung als auch zur Entscheidungsfindung bei knappen Ressourcen beitragen. Sie liefert Empfehlungen zur Kontrolle der Symptome Luftnot, Unruhe und Angst und bietet Konzepte, wie die Kommunikation mit Patienten und Angehörigen trotz der pandemiebedingten Einschränkungen gelingen kann. In dem Projekt „Nationale Strategie für Palliativversorgung in Pandemiezeiten“ (PallPan) wurden auf der Grundlage von 16 Teilstudien insgesamt 32 Handlungsempfehlungen für Patienten, Angehörige/Pflegende, Mitarbeitende und Entscheidungsträger im Gesundheitswesen vorgelegt. Dazu gehören auch Hilfestellungen zur „Trauer in besonderen Zeiten“.
TL;DR: The authors stützen wir uns auf Interviews, die wir mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus muslimischen Migrationsfamilien in Tirol und Kärnten geführt haben.
Abstract: Im Zentrum stehen die Positionierungsprozesse und Lebensentwürfe der Nachkommen der ersten Generation von Muslim*innen in Österreich, die jetzt beginnen, ihre eigenen Perspektiven zu entwickeln und ihre eigene Religiosität zu erfinden. Nach der Auseinandersetzung mit den dominanten öffentlich-medialen und wissenschaftlichen Diskursen über den Islam werden Erfahrungen und gesellschaftliche Verortungsprozesse der postmuslimischen Generation in den Mittelpunkt gestellt. Dabei stützen wir uns auf Interviews, die wir mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus muslimischen Migrationsfamilien in Tirol und Kärnten geführt haben. Sie berichteten über ihre konkreten Alltagserfahrungen; es kamen Fremdheits- und Ausgrenzungserfahrungen zum Ausdruck, aber auch sehr unterschiedliche Wege und Strategien, damit umzugehen, sich selbstbestimmt zu positionieren und zu handeln.